Der kollektive Beitritt

Der kollektive Beitritt zum Raiffeisen Offenen Pensionsfonds wird, sofern er neben der heranreifenden Abfertigung und dem Arbeitnehmeranteil auch den Arbeitgeberanteil betrifft, über einen Kollektivvertrag oder ein Rahmen- bzw. Betriebsabkommen geregelt. Entscheidet sich der lohnabhängige Mitarbeiter für die Überführung der heranreifenden Abfertigung beziehungsweise für die Einzahlung sowohl der Abfertigung als auch des Arbeitnehmeranteiles, so kann dieser  auf jeden Fall kollektiv beitreten, auch ohne die Einlage des Arbeitgeberanteils vorzusehen und somit auch ohne entsprechende Bestimmung eines Kollektivvertrages, eines Rahmenabkommens oder eines Betriebsabkommens.

Ein Betriebsabkommen, welches zwischen dem Arbeitgeber und auch nur einigen seiner Arbeitnehmer getroffen werden kann, ist auch in Abweichung von einem Kollektivvertrag oder einem Rahmenabkommen, welches die Einrichtung eines Kategoriefonds vorsieht, beziehungsweise in Ermangelung eines solchen möglich.

Die Rechte des Arbeitnehmers betreffen die Einzahlung des Anteils des Arbeitgebers in den Pensionsfonds und die vollständige (bei Arbeitsbeginn nach dem 28. April 1993) oder teilweise Überführung des heranreifenden Abfertigungsguthabens an den Fonds. Es ist hervorzuheben, dass die im Kollektivvertrag oder im Rahmen- beziehungsweise Betriebsabkommen angegebene Höhe der drei Beitragsbestandteile (heranreifende Abfertigung, Arbeitnehmeranteil und Arbeitgeberanteil) Mindestbeträge darstellen, die nach Belieben erhöht werden dürfen.

Sofern der Beitritt nur aufgrund der Überführung der heranreifenden Abfertigung erfolgt, kann sich der Arbeitnehmer auf diese Überführung beschränken. Falls hingegen der Kollektivvertrag oder das Rahmen- beziehungsweise das Betriebsabkommen die Einzahlung des Arbeitnehmeranteils vorsieht, so gehört zu den Aufgaben des Arbeitgebers auch diese Einzahlung, die dann direkt von der Bruttoentschädigung in Abzug gebracht wird.

Werbemitteilung betreffend Zusatzrentenformen - vor dem Beitritt lesen Sie bitte das Informationsblatt und die Geschäftsordnung.

Die Wertentwicklung der Vergangenheit ist keine Gewähr für künftige Renditen. Weitere Informationen finden Sie im Informationsblatt und in der Geschäftsordnung.