Steuerliche Bestimmungen

Der Staat fördert die zusätzliche Altersvorsorge durch erhebliche steuerliche Erleichterungen, sowohl in der Beitragsphase, wie auch in jener der Leistungsphase.


Steuerliche Begünstigung in der Ansparphase

 

Absetzbarkeit der Beiträge
Die Einzahlungen sind bis zu einem Höchstbetrag von 5.164,57 Euro steuerlich absetzbar.
Auch die für steuerlich zu Lasten lebende Familienmitglieder eingezahlten Beiträge, die von diesen nicht abgesetzt wurden, können bis zum besagten Höchstbetrag vom eigenen Einkommen abgezogen werden, was mit dem Vorsorgeprogramm Raiffeisen Family Fonds möglich ist. Dabei gilt: Der steuerlich zu Lasten lebende Familienangehörige (Jahreseinkommen nicht über 2.840,51 Euro) muss zunächst, sofern er überhaupt über ein Einkommen verfügt, die eingezahlten Beiträge in seiner Einkommenssteuererklärung im Rahmen seines Steueraufkommens geltend machen. Den Restbetrag kann sodann der Familienoberhaupt in Abzug bringen, immer bis zum Höchstbetrag von 5.164,57 Euro. Hierbei werden auch eventuelle vom Beitragszahler im Laufe des Jahres an andere Formen der Zusatzvorsorge eingezahlte und bereits für die steuerliche Absetzbarkeit genutzte Beiträge mit einberechnet.
Jene Arbeitnehmer, die ihr erstes Arbeitsverhältnis nach dem Inkrafttreten des G.D. Nr. 252/05 begonnen haben und Mitglieder eines Zusatzrentenfonds sind, können während der zwanzig Jahre, die auf das fünfte Mitgliedschaftsjahr folgen, über die 5.164,57 Euro hinaus jährlich weitere Beitragszahlungen vom Einkommen absetzen, und zwar insgesamt um jenen Betrag, welcher der Differenz zwischen 25.822,85 Euro und den in den ersten fünf Jahren der Mitgliedschaft tatsächlich eingezahlten Beiträge entspricht, jedoch nicht mehr als 2.582,29 Euro jährlich.

 

Besteuerung der Leistungen

Rentenbezüge
Die in Form einer Rente bezogenen Zusatzrentenleistungen unterliegen der Besteuerung, und zwar berechnet auf ihren gesamten Betrag abzüglich der nicht abgesetzten Beitragszahlungen sowie der bereits versteuerten Kapitalerträge. Der steuerpflichtige Anteil der wie auch immer ausgezahlten Rentenleistungen unterliegt einer endgültigen Besteuerung von 15%, wobei der Steuersatz für jedes über die fünfzehnjährige Mitgliedschaft an einem Zusatzrentenfonds hinausgehende Jahr um 0,30 Prozent insgesamt jedoch maximal um 6 Prozent reduziert wird.

Kapitalbezüge
Bei den Kapitalauszahlungen sind je nach Auszahlungsgrund zwei verschiedene Steuersätze vorgesehen:

  • Bei Vorschüssen für besondere ärztliche Ausgaben beziehungsweise bei teilweiser Auszahlung oder Ablösung 15 Prozent, wobei der Steuersatz für jedes über die fünfzehnjährige Mitgliedschaft an einem Zusatzrentenfonds hinausgehende Jahr um 0,30 Prozent, insgesamt jedoch maximal um 6 Prozent reduziert wird;
  • Bei Vorschüssen für den Kauf der eigenen Erstwohnung bzw. jener der Kinder oder für den Umbau der Erstwohnung sowie für sonstige Erfordernisse des Mitgliedes 23 Prozent.

Werbemitteilung betreffend Zusatzrentenformen - vor dem Beitritt lesen Sie bitte das Informationsblatt und die Geschäftsordnung.

Die Wertentwicklung der Vergangenheit ist keine Gewähr für künftige Renditen. Weitere Informationen finden Sie im Informationsblatt und in der Geschäftsordnung.