Leistungen

Kann ich bei Beibehaltung meiner Erwerbstätigkeit einen Vorschuss auf meine herangereifte Position verlangen? Falls ja, nach wie vielen Jahren und in welchen Fällen?

Ja, das Mitglied des Raiffeisen Offenen Pensionsfonds kann einen Vorschuss auf die herangereifte Position beantragen:

  • und zwar jederzeit - im Ausmaß von höchstens 75 Prozent - für ärztliche Ausgaben infolge von besonders schlimmen Situationen bezüglich sich selbst, seines Ehepartners und seiner Kinder, falls besondere Therapien oder außerordentliche medizinische Eingriffe vonnöten sind, die von den zuständigen öffentlichen Strukturen anerkannt sind;
  • und zwar nach achtjähriger Mitgliedschaft - im Ausmaß von höchstens 75 Prozent - zum Kauf der eigenen Erstwohnung bzw. jener seiner Kinder oder zum Umbau der Erstwohnung;
  • und zwar nach achtjähriger Mitgliedschaft - im Ausmaß von höchstens 30 Prozent - für sonstige Erfordernisse des Mitgliedes.

Die als Vorschuss bezogenen Beträge können insgesamt auf keinen Fall mehr als 75 Prozent der gesamten vom Zeitpunkt des Beitrittes an getätigten Einzahlungen in den Raiffeisen Offenen Pensionsfonds ausmachen, einschließlich der heranreifenden Abfertigung und der im Laufe der Zeit erzielten Wertzuwächse. Die bevorschussten Summen können auf Wunsch des Mitgliedes jederzeit wieder eingezahlt werden, wobei auch jährliche Beitragszahlungen erlaubt sind, die höher sind als 5.164,57 Euro.

Die Mitgliedschaft beim Fonds bleibt in jedem Fall erhalten.

Ist eine Hinterbliebenenrente aus dem Pensionsfonds möglich?

Ja, auf Anfrage des Eingeschriebenen. Die Rente wird in diesem Fall dem Mitglied zu dessen Lebzeiten ausbezahlt und nach seinem Tode einer von ihm benannten Person, die unter jenen, die vom obligatorischen Rentensystem vorgesehen sind, auszuwählen ist. Dabei ist darauf zu achten, ob sich das Mitglied für eine Leibrente oder eine Zeitrente mit darauffolgender Leibrente entschlossen hat. Im ersten Falle ist die Hinterbliebenenrente bei Tod des Mitglieds auf jeden Fall gewährleistet, im zweiten hingegen nur falls das Mitglied innerhalb der gewählten Frist (5, 10 oder 20 Jahre) nach Rentenantritt verstirbt.

Was passiert im Falle des Ablebens des Mitglieds vor der Pensionierung?

Verstirbt das Mitglied noch vor Anreifen des Anrechts auf die Rentenleistung, so wird die beim Fonds angereifte individuelle Position den Erben ausbezahlt. In Ermächtigung derselben geht die Position an den Fonds über, sofern keine diesbezügliche Verfügung des Mitglieds vorliegt.

Was passiert im Falle des Ablebens in der Leistungsphase, in welcher das Mitglied bereits begonnen hat, die Rente zu beziehen?

Hat das Mitglied eine Hinterbliebenenrente gewählt, wird die Rente nach seinem Ableben der Person ausbezahlt, die unter jenen, die vom obligatorischen Rentensystem vorgesehen sind, ausgewählt wurde. Falls sich das Mitglied nicht für eine Hinterbliebenenrente entschieden hat, erlischt die Position nach dem Ableben des Mitglieds, ohne dass die Erben diesbezügliche Ansprüche geltend machen können.

Werbemitteilung betreffend Zusatzrentenformen - vor dem Beitritt lesen Sie bitte das Informationsblatt und die Geschäftsordnung.

Die Wertentwicklung der Vergangenheit ist keine Gewähr für künftige Renditen. Weitere Informationen finden Sie im Informationsblatt und in der Geschäftsordnung.