Zeitweilige vorfristige integrative Rente - RITA

 

 

Mit dem Haushaltsgesetz 2018 wurde der Art. 11 Abs. 4 des Legislativdekretes 252/2005 abgeändert und die vorzeitige, befristete Zusatzrente (Rendita Integrativa Temporanea Anticipata –RITA) in die Leistungen der Zusatzpensionsvorsorge eingefügt und deren Voraussetzungen und steuerliche Behandlung festgelegt. Die vorzeitige, befristete Zusatzrente sieht die Möglichkeit vor, bei Verlust der Arbeit bis zum Erreichen des Rentenalters einen Teil oder das gesamte angereifte Kapital periodisch an den Eingeschriebenen auszuzahlen.

  

Voraussetzungen:

Mindestens 5 Jahre Mitgliedschaft in einer Zusatzrentenform und alternativ:

 Ø  Beendigung der Arbeitstätigkeit

 Ø  Erreichen des Mindestalters für die gesetzliche Altersrente innerhalb der nächsten 5 Jahre

 Ø  mindestens 20 Beitragsjahre in der gesetzlichen Rente

 oder

Ø  Arbeitslosigkeit von mindestens 24 Monaten

Ø  Erreichen des Mindestalters für die gesetzliche Altersrente innerhalb der nächsten 10 Jahre

 

 

Besteuerung:

 Ersatzsteuer von 15%

(der Steuersatz von 15% wird ab dem 15. Mitgliedschaftsjahr um jährlich 0,3% verringert, wobei die Verringerung nie die 6% übersteigen kann und die Ersatzsteuer daher niemals weniger als 9% ausmacht)  

 oder ordentliche Besteuerung

(das Mitglied hat die Möglichkeit, die Ersatzsteuer nicht gelten zu lassen, indem es die ordentliche Besteuerung wählt und die vom Fonds ausgezahlte Leistung in der Steuererklärung angibt)

 auf die Besteuerungsgrundlage

(unter Besteuerungsgrundlage versteht man für den Zeitraum bis zum 31.12.2000 das angereifte Kapital nach Abzug der Beiträge des Arbeitnehmers, die weniger als 4% der Entlohnung und der Steuerfreiheit auf die Abfertigung ausmachen, für den Zeitraum vom 01.01.2001 bis zum 31.12.2006 das angereifte Kapital nach Abzug der bereits besteuerten Einkommen und für den Zeitraum ab dem 01.01.2007 das angereifte Kapital nach Abzug der Erträge und nicht abgezogene Beiträge)

Hier finden Sie das Ansuchen